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Wissensbilanz Seneca System

In Allgemein, Humankapital, Wissensbilanz, Wissensbilanzen am 14. Juli 2008 um 11:06
Wissen Messen

Wissensbilanz

Der Weg zur Bewertung von Wissen ist gefunden. „Um den Erfolg des Wissensmanagements messbar zu machen, ist das Unmöglich geglaubte jetzt möglich: Die kontextgebundene Ressource Wissen wird objektivierbar gemessen.“ Die Objektivierbarkeit des Wissens bekommt den Status der Verdinglichung, das heißt die Ressource wird aus ihrem zeitlichen, situativen und personellen Kontext entnommen. Durch die Entziehung des spezifischen Kontextes ist gleichzeitig eine unmittelbare und scharfe Erfassung möglich. Diese findet anhand vermittelter Messgrößen statt. „Der Anspruch, Wissen exakt messen zu können, gaukelt dort keine Objektivität vor, wo nur Unschärfe sein kann oder ist. Erste Ansätze einer qualifizierten Erfassung zeigt, dass jede Organisationen in der Lage ist, Wissensbewertung in Form einer „Positionierung des Gebrauchs“ durchzuführen.“

Traditionelle Bilanzen und Managementinstrumente reichen nicht aus, um die Ressource Wissen umfassend zu beschreiben und zu steuern. Mit dem Wissensbilanz System Seneca ist ein effizienter und effektiver Umgang der Ressource Wissen, um den entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen das Unternehmens Wissen zu verdinglichen.

Als vor über zwanzig Jahren Peter Drucker in seinem Buch “The Age of Discontinuity“ schrieb, dass die größte Managementaufgabe des nächsten Jahrhunderts im Produktivmachen der Wissensarbeit liegen würde, genauso, wie im Jahrhundert zuvor im Produktivmachen der Handarbeit, konnten nur wenige erahnen, wie zutreffend seine Prognose sein würde. In den vergangenen 200 Jahren hat sich ein fundamentaler gesellschaftlicher Wandel, weg von der arbeitsintensiven Agrargesellschaft hin zu einer wissens- und informationsorientierten Gesellschaft, vollzogen.

Der damit einhergehende Veränderungsprozess bestimmt eine neue Wertigkeit der einzelnen Produktionsfaktoren. Wissen gewinnt als zukunftsweisender Produktionsfaktor immer stärker an Bedeutung und beschränkt damit die traditionellen Faktoren in Form von Boden, Arbeit und Kapital. Aufgrund dieses Veränderungsprozesses wird Wissen immer häufiger als „der vierte Produktionsfaktor“ bezeichnet.

Die Wissens- und Informationsgesellschaft hat unsere Wirtschaft dramatisch verändert und beschleunigt. Informationstechnologie, Telekommunikation und die neuen Medien lassen die Welt wie ein globales Dorf erscheinen. Den Rest des Beitrags lesen »

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