wissensbilanz

Mit ‘Beziehungskapital’ getaggte Artikel

Human Capital Intelligence

In Beziehungskapital, Humankapital, Strukturkapital, Wissensbilanz am 14. Dezember 2008 um 00:57
wissensbilanz_201

Wissensbilanz 2.0

Wissensbilanzierung und Human Capital Management leiten derzeit eine Renaissance des Personalmanagements ein. Die Personalabteilung wird zum strategischen Treiber der nächsten Jahre. Die Wandlung der Personalabteilung vom Kostenlieferanten hin zum strategischen und bewertbaren Management beginnt.

Der Beitrag zeigt anhand von Praxisbeispielen den Einsatz von BI-Technologien für das Human Capital Management und führt zu einer „Human Capital Intelligence“. Die Beispiele decken die Personalwertschöpfungskette bzw. den Personallebenszyklus ab. Die Wertschöpfungskette des Wissens reicht von der Datenintegration aus ERP-Systemen, das Auffüllen von Qualifikationsdaten, Abwanderungsanalysen, Prognosen materieller und immaterieller Werte und What-if-Analysen bis hinzu einem Leitstand für den Personaler. Dabei werden die typischen Probleme der Personalarbeit angesprochen, da die Techniken teilweise nicht direkt aus anderen Bereichen wie dem CRM direkt übernommen werden können.

Basis für diese Bewertungen sind die Daten des klassischen Personalwesens. Die Datenqualität ist durch die gesetzlichen Bestimmungen im Bereich der Lohn- und Gehaltsabrechnung und Zeitwirtschaft meist hoch, jedoch gerade im Bereich des Qualifikationsmanagements eher geringer. Z.B. können hierfür die Qualifikationsdaten statistisch und auf der Grundlage entsprechender Datenbanken geschätzt werden wie konkret gezeigt werden kann.

Personalabteilungen werden in den nächsten fünf Jahren deutlich an strategischer Bedeutung gewinnen (Aligned at the Top, Deloitte1). Das klassische kostenorientierte Personalcontrolling erweckt den Eindruck, dass Personal nur kostet. Die immateriellen Werte traten früher in den Hintergrund, werden aber durch die aktuellen Entwicklungen immer bedeutender. Immaterielle Werte i.S.e. Wissensbilanz werden in die klassischen Kategorien Kapital und Vermögen abbildbar sein, um die Kompatibilität zur klassischen Bilanz gewährleisten zu können. Die Werte für das Humankapital entspringen z.B. aus den Qualifikationen, die für das Strukturkapital z.B. aus den Handlungsweisen. Damit wird ein integrierter Ansatz verfolgt, der Wissen im Unternehmen ganzheitlich erfassen und nachvollziehbar bewerten soll.

Die Erstellung einer Wissensbilanz erfordert die unternehmensweite Datenintegration über Abteilungsgrenzen hinaus. Der Einsatz von Bewertungsmethoden für Human-, Struktur- und Beziehungskapital ist ebenso von Bedeutung. Dafür sind Kennzahlen zu ermitteln, die aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen stammen. Den Rest des Beitrags lesen »

Wissensbilanz Seneca System

In Allgemein, Humankapital, Wissensbilanz, Wissensbilanzen am 14. Juli 2008 um 11:06
Wissen Messen

Wissensbilanz

Der Weg zur Bewertung von Wissen ist gefunden. „Um den Erfolg des Wissensmanagements messbar zu machen, ist das Unmöglich geglaubte jetzt möglich: Die kontextgebundene Ressource Wissen wird objektivierbar gemessen.“ Die Objektivierbarkeit des Wissens bekommt den Status der Verdinglichung, das heißt die Ressource wird aus ihrem zeitlichen, situativen und personellen Kontext entnommen. Durch die Entziehung des spezifischen Kontextes ist gleichzeitig eine unmittelbare und scharfe Erfassung möglich. Diese findet anhand vermittelter Messgrößen statt. „Der Anspruch, Wissen exakt messen zu können, gaukelt dort keine Objektivität vor, wo nur Unschärfe sein kann oder ist. Erste Ansätze einer qualifizierten Erfassung zeigt, dass jede Organisationen in der Lage ist, Wissensbewertung in Form einer „Positionierung des Gebrauchs“ durchzuführen.“

Traditionelle Bilanzen und Managementinstrumente reichen nicht aus, um die Ressource Wissen umfassend zu beschreiben und zu steuern. Mit dem Wissensbilanz System Seneca ist ein effizienter und effektiver Umgang der Ressource Wissen, um den entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen das Unternehmens Wissen zu verdinglichen.

Als vor über zwanzig Jahren Peter Drucker in seinem Buch “The Age of Discontinuity“ schrieb, dass die größte Managementaufgabe des nächsten Jahrhunderts im Produktivmachen der Wissensarbeit liegen würde, genauso, wie im Jahrhundert zuvor im Produktivmachen der Handarbeit, konnten nur wenige erahnen, wie zutreffend seine Prognose sein würde. In den vergangenen 200 Jahren hat sich ein fundamentaler gesellschaftlicher Wandel, weg von der arbeitsintensiven Agrargesellschaft hin zu einer wissens- und informationsorientierten Gesellschaft, vollzogen.

Der damit einhergehende Veränderungsprozess bestimmt eine neue Wertigkeit der einzelnen Produktionsfaktoren. Wissen gewinnt als zukunftsweisender Produktionsfaktor immer stärker an Bedeutung und beschränkt damit die traditionellen Faktoren in Form von Boden, Arbeit und Kapital. Aufgrund dieses Veränderungsprozesses wird Wissen immer häufiger als „der vierte Produktionsfaktor“ bezeichnet.

Die Wissens- und Informationsgesellschaft hat unsere Wirtschaft dramatisch verändert und beschleunigt. Informationstechnologie, Telekommunikation und die neuen Medien lassen die Welt wie ein globales Dorf erscheinen. Den Rest des Beitrags lesen »

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