wissensbilanz

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Die Wissensbilanz 2.0

In Allgemein, Beziehungskapital, Humankapital, Strukturkapital, Wissensbilanz, Wissensbilanzen am 13. Dezember 2008 um 17:15

… ist die systematische Inventur von Wissen und der Aktivitäten zu seiner Entwicklung, Verwaltung und Verwertung.


Sie erfasst

  • Humankapital
    … Eigenschaften und Qualifikationen der Mitarbeiter. z.B. Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kompetenzen, Motivation
  • Strukturkapital
    … Strukturen zur Durchführung der Geschäftstätigkeit. z.B. Prozesse, Infrastruktur, F&E, Wissenstransfer, Kultur
  • Beziehungskapital
    … Beziehungen zu externen Gruppen und Personen. z.B. Beziehungen zu Kunden, Lieferanten, Partnern, Share/Stakeholdern,  externe Engagement, Image

Wissensbilanz 2.0 T-Konto

Die Wissensbilanz wird zum zentralen Instrument aller Führungskräfte

Wissensbilanzen sind

  • wissenschaftlich abgesichert und erforscht,
  • in Österreich für Hochschulen gesetzlich vorgeschrieben,
  • noch nicht standardisiert,
  • ein Werkzeug für die Zukunft der Gesellschaft,
  • schaffen Transparenz für das Management und
Wissensbilanzen werden Standards für

  • Personalstrategie,
  • Unternehmensentwicklung,
  • M&A,
  • Basel II,
  • Mitarbeiter- und Organisationsentwicklung

Die Wissensbilanz 2.0

Betriebswirtschaftliche Standards und ein reibungsloses Zusammenspiel mit
dem Controlling erfordern, dass die WiBi eine echte Bilanz wird!

Wissensbilanz
unterscheidet sich von…

    Finanzbilanz

  • Vermögen entspricht den Wissensressourcen des Unternehmens
  • Kapital entspricht nicht dem Humankapital
  • Investition entspricht dem, was das Unternehmen unternommen hat, um die
    Wissensressourcen zu stärken
  • Rentabilität entspricht dem Nutzen, der durch die Stärkung der
    Wissensressourcen entstanden ist Den Rest des Beitrags lesen »

Flucht in Humanwerte

In Beziehungskapital, Humankapital, Strukturkapital, Wissensbilanz, Wissensbilanzen am 15. Oktober 2008 um 20:46
Prof. DI Günter Koch / Sedat Özcelik / Prof. Dr. Leif Edvinsson

Prof. DI Günter Koch / Sedat Özcelik / Prof. Dr. Leif Edvinsson

Prof. DI Günter Koch / Sedat Özcelik / Prof. Dr. Leif Edvinsson

Die aktuelle Situation im Oktober 2008 zeigt ganz klar: Der Fokus der vergangenen Jahrzehnte lag zu stark auf den finanziellen Werten, weniger auf den Humanwerten und dem Immateriellen. Nun wird gefordert, dass sich die Regeln für eine Bilanz ändern müssen, um mehr Spielraum zu erlangen. Spätestens seit der Einführung des BilMoG (Bilanzmodernisierungsgesetzes) in diesem Jahr gewannen Humanwerte an Bedeutung. Die Zahlenwerte der Unternehmen wiesen meist deutliche Differenzen zum wirklichen Wert und auch den Aktienkursen auf. Warum?

Personal wurde immer nur finanziell als Kostenerzeuger erfasst, obwohl die „Mitarbeiter als höchstes Gut des Unternehmens“ gelobt wurden. „People Management“ wird international gefordert, aber die Personalabteilung meint man damit weniger (s. Deloitte-Studie „Aligned at the Top“). Fundierte Personalstrategien sind heute mehr denn je gefragt. Die Bewertung von Humanwerten wird zum Muss.

Der Vertrauensverlust in die Finanzwerte wird zu einer Flucht in die Humanwerte führen. Qualifikation zählt und muss nicht nur professionell „gemanagt“, sondern auch zertifizierbar bewertet werden. Die Wertansätze müssen sich dabei am Arbeitsmarkt orientieren. Für eine neue strategische Unternehmensanalyse ist eine quantifizierbare und aussagekräftige Bewertung des Humankapitals unerlässlich . Alle daraus abgeleiteten personalwirtschaftlichen (Entwicklungs-) Maßnahmen lassen sich dann anhand von messbaren Größen controllingfähig beschreiben.

Genau hierfür haben in den letzten Jahren wir eine Lösung entwickelt: Das Seneca System

Seneca ermöglicht die Bewertung von Humankapital: Qualifikationen werden in Euro bewertet. Ebenso können andere immaterielle Werte im Struktur- und Beziehungskapital ermittelt werden. Das Ganze ergibt eine Wissensbilanz nach neuem Muster: die Wissensbilanz 2.0 (Lindner/Koch/Özcelik). Diese neue Art der Wissensbilanzierung erlaubt die Abbildung immaterieller Werte in Form des klassischen T-Kontenmodells mit echten Werten. Damit ist die Brücke zur klassischen Bilanz geschlagen. Als Folge wird mit der Wissensbilanz 2.0 die Personalabteilung stärker, da sie endlich auf Augenhöhe mit dem Rechnungswesen zusammenarbeiten kann.

Die Flucht in Humanwerte hat begonnen. – Prof. Dr. Hans-Günter Lindner

Consciousness analysis

In Allgemein, Beziehungskapital, Humankapital, Strukturkapital, Wissensbilanz, Wissensbilanzen am 23. April 2008 um 22:28

in den komplexen Wertschöpfungsketten global agierender Unternehmen liegen erhebliche Optimierungspotenziale. Ansatzpunkte zur Steigerung der globalen Leistungsfähigkeit sind vor allem die weltweit gebundenen Kapitals, die Verkürzung von Durchlaufzeiten, die Erhöhung des Lieferservices sowie die Standardisierung von Prozess- und Informationsflüssen.

mit Seneca werden Sie ihre konkreten Konzepte, Ziele eines globalen Wissensbilanz Systems als strategische Kernkompetenz umsetzen:

Wer sich an der leicht unterschiedlichen Definition stört, kann alternativ anstatt vom Consciousness vom Charakter einer Firma sprechen. Um den engen Zusammenhang zwischen dem ICC der involvierten Personen und den Entscheidungen der Firma zu betonen, werden wir aber weiterhin vom ICC einer Firma sprechen.

Eine Firma besteht in personeller Hinsicht aus ihren Mitarbeitern und Eigentümern. Die Eigentümer bestimmen die Zielsetzungen des Unternehmens. Alle Aktivitäten die auf die Erreichung dieses Ziels ausgerichtet sind bilden den betrieblichen Leistungsprozess. Die Organisation des Leistungsprozesses ist arbeitsteilig organisiert und wird personell realisiert. Im Realisierungsverlauf gilt es Unterziele zu definieren und Aufgabenstellungen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit zu erfüllen. In personeller Hinsicht handelt es sich dabei um eine Interaktion aller Mitarbeiter die möglichst optimal die notwendigen Aufgaben erfüllen.

Definieren wir das ICC einer Person als die Fähigkeit, die Folgen der eigenen Entscheidung und dem damit verbundenen eigenem Handeln, auf dem Vorwege realistisch zu analysieren und in der nachfolgenden Tat folgerichtig durchzuführen um das gewünschte Ergebnis tatsächlich exakt zu erreichen.

So kann analog das ICC für eine Firma definiert werden, als die Fähigkeit, die Folgen der Entscheidungen und der damit verbundenen Handlungen, zu beurteilen. Nämlich, in wie weit wurde ein Ziel (auch Teilziel) definiert, war die Definition der Situation angemessen, war die durchführende Handlung folgerichtig, gab es negative unvorhergesehen Nebenwirkungen, wurde exakt erreicht was geplant war.

Mit dieser Definition erhöht jeder zusätzliche Mitarbeiter, welcher sein persönliches ICC entwickelt, das ICC der Firma. Oder mit anderen Worten: Je mehr Mitarbeiter eine Firma hat, desto größer müsste das ICC der Firma sein. Von diesem Gesichtspunkt aus gesehen ist es sinnvoll, möglichst große Firmen mit möglichst vielen Mitarbeitern zu bilden. Diese vorsichtige Formulierung deutet aber bereits darauf hin, dass die Sache einen Haken hat:

Nur das Vorhandensein eines hohen ICCs alleine genügt nicht, es muss auch konkret eingesetzt werden. Letztendlich nützt ein hohes ICC nur etwas, wenn es bei jeder einzelnen Entscheidung eingesetzt wird. Den Rest des Beitrags lesen »

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