Wissensbilanz
Der Weg zur Bewertung von Wissen ist gefunden. „Um den Erfolg des Wissensmanagements messbar zu machen, ist das Unmöglich geglaubte jetzt möglich: Die kontextgebundene Ressource Wissen wird objektivierbar gemessen.“ Die Objektivierbarkeit des Wissens bekommt den Status der Verdinglichung, das heißt die Ressource wird aus ihrem zeitlichen, situativen und personellen Kontext entnommen. Durch die Entziehung des spezifischen Kontextes ist gleichzeitig eine unmittelbare und scharfe Erfassung möglich. Diese findet anhand vermittelter Messgrößen statt. „Der Anspruch, Wissen exakt messen zu können, gaukelt dort keine Objektivität vor, wo nur Unschärfe sein kann oder ist. Erste Ansätze einer qualifizierten Erfassung zeigt, dass jede Organisationen in der Lage ist, Wissensbewertung in Form einer „Positionierung des Gebrauchs“ durchzuführen.“
Traditionelle Bilanzen und Managementinstrumente reichen nicht aus, um die Ressource Wissen umfassend zu beschreiben und zu steuern. Mit dem Wissensbilanz System Seneca ist ein effizienter und effektiver Umgang der Ressource Wissen, um den entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Unternehmen das Unternehmens Wissen zu verdinglichen.
Als vor über zwanzig Jahren Peter Drucker in seinem Buch “The Age of Discontinuity“ schrieb, dass die größte Managementaufgabe des nächsten Jahrhunderts im Produktivmachen der Wissensarbeit liegen würde, genauso, wie im Jahrhundert zuvor im Produktivmachen der Handarbeit, konnten nur wenige erahnen, wie zutreffend seine Prognose sein würde. In den vergangenen 200 Jahren hat sich ein fundamentaler gesellschaftlicher Wandel, weg von der arbeitsintensiven Agrargesellschaft hin zu einer wissens- und informationsorientierten Gesellschaft, vollzogen.
Der damit einhergehende Veränderungsprozess bestimmt eine neue Wertigkeit der einzelnen Produktionsfaktoren. Wissen gewinnt als zukunftsweisender Produktionsfaktor immer stärker an Bedeutung und beschränkt damit die traditionellen Faktoren in Form von Boden, Arbeit und Kapital. Aufgrund dieses Veränderungsprozesses wird Wissen immer häufiger als „der vierte Produktionsfaktor“ bezeichnet.
Die Wissens- und Informationsgesellschaft hat unsere Wirtschaft dramatisch verändert und beschleunigt. Informationstechnologie, Telekommunikation und die neuen Medien lassen die Welt wie ein globales Dorf erscheinen. Weder Land, Kapital oder Arbeit sind Ressourcen, die in der heutigen Wirtschaft zählen, sondern das Wissen wird zum zentralen Produktionsfaktor. Dies führt zu neuen Bedingungen für Unternehmen. Sie stehen unter Druck, Produkte innerhalb kürzester Zeit auf den Markt zu bringen, die Arbeit dynamisch und global zu koordinieren oder den Wissensverlust aufgrund hoher Fluktuation zu verhindern. Es drängt sich eine bessere Nutzung des Produktionsfaktors „Wissen“ auf, um nachhaltig erfolgreich zu bleiben.
Das zunehmend durch internationalen Wettbewerb, Technologisierung und verkürzte Produktlebenszyklen gekennzeichnet ist, sind Wissensvorsprünge in vielen Bereichen der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Um diesen gesteigerten Anforderungen begegnen zu können, haben Unternehmen begonnen, ihr Wissen mit Hilfe des Wissensbilanz Seneca Systems gezielt zu managen, um es zu identifizieren, zu entwickeln, es nutzbringend einzusetzen und zu bewerten. Es gilt auch hier ein Satz von Peter Drucker „You can’t manage what you can’t measure“. Dies macht deutlich, dass verlässliche und aussagekräftige Methoden zur Messung und Bewertung von Wissen Voraussetzung für eine effektive Steuerung dieser wichtigen Ressource sind.
Das Wissensbilanz Seneca WM Modul für Informations- und Wissensmanagement verfolgt auch das Ziel, dass möglichst jeder jederzeit auf genau die Informationen und genau das Wissen zugreifen kann, das er benötigt. Dabei ist die aktive Steuerung von Wissen und Informationen zum Mitarbeiter eine wichtige Komponente.

Das Seneca System beweist auch, das Motivation und Zufriedenheit eine hohe Bedeutung für die Leistung eines Mitarbeiters und äußern sich neben guten Resultaten auch darin, dass der Mitarbeiter Freude an seiner Arbeit hat. Von Unternehmensseite kann viel dafür getan werden, dass ein Rahmen geschaffen wird, in dem diese Freude mit Seneca möglich ist.